Henrik Zinn

Vorbericht zu VfB Stuttgart - Eintr. Frankfurt


Am 24. Spieltag der Bundesliga heißt es im Schwabenland Abstiegsangst gegen Champions League-Anwärter. Den Gastgebern aus Stuttgart droht der erneute Gang in Liga zwei, nur mit einem Sieg gegen Frankfurt könnte man vor vorzeitige Befreiung sorgen. Dies ist allerdings leichter gesagt als getan, denn die Hessen sind derzeit in bestechender Form. Anstoß in der Mercedes-Benz Arena ist am Samstag um 15.30 Uhr.

Stuttgart optimistisch

Der VfB Stuttgart hatte sich die Rückkehr in Deutschlands Oberhaus sicherlich einfacher erhofft. Seit Saisonbeginn halten sich die Schwaben im unteren Tabellendrittel auf und stecken nun mitten im Abstiegskampf. Nichtsdestotrotz ist die aktuelle Stimmungslage beim VfB gut, denn Neu-Coach Tayfun Korkut (seit dem 29.01.2018 im Amt) blieb mit seinem Team in seinen ersten drei Spielen ungeschlagen und konnte grandios sieben Zähler einfahren. Beim kürzlichen 1:0-Auswärtssieg beim FC Augsburg überzeugte man durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Der Abstiegskampf scheint die Truppe zusammenzuschweißen, denn selbst die neutralen Zuschauer konnten erkennen, dass sich jeder Akteur für seinen Kollegen einsetzt.  Allen voran Rückkehrer Mario Gómez dürfte heiß sein. Der 32-jährige Stürmer konnte in 6 Spielen bereits vier Scorerpunkte einfahren und wird nach seinem Siegtreffer vom vergangenem Wochenende sicher nachlegen wollen. Für einen Sieg gegen Frankfurt muss aber vor allem die Defensive kompakt stehen, das eine Gegentor aus den letzten 270 Minuten macht jedenfalls Mut.

Frankfurt sorgt für Furore

Die Eintracht aus Frankfurt spielt zweifelsohne die erfolgreichste Saison in diesem Jahrtausend. Trainer Niko Kovac hat eine extrem starke Einheit geformt und belegt mit seinem Team völlig zu Recht den dritten Tabellenplatz. Insgesamt 39 Punkte konnten die Adler schon einfahren, nach der kompletten letzten Saison waren es lediglich drei Zähler mehr. Allen voran die Stürmer zeigten sich in den letzten Wochen von ihrer besten Seite, 15 Tore konnte man seit dem Jahreswechsel schon erzielen. Senkrechtstarter der Saison ist Marius Wolf, der seit der Winterpause offiziell Frankfurter ist (war vorher von Hannover 96 ausgeliehen). Der 22-Jährige glänzt in erster Linie als Vorbereiter (6-Vorlagen), aber auch vor dem Tor behält er die Nerven (4 Treffer). In kniffligen Situationen behält er den Überblick und allen voran seine präzisen Flanken sind eine echte Waffe. Einzig die Hintermannschaft muss sich noch ein wenig steigern. Gegen Vizemeister Leipzig (2:1) zeigte sich die Defensive mal wieder von ihrer besseren Leistung, allerdings fehlt den Abwehrakteuren die Konstanz.

Direkter Vergleich

Diese Begegnung steht für Abwechslung. In den letzten vier Begegnungen konnte sich jede Mannschaft zweimal durchsetzen, das letzte Unentschieden liegt bereits 4 Jahre zurück. In der Hinserie konnten die Hessen das Duell vor heimischen Publikum mit 2:1 für sich entscheiden.

Fazit

Die Gastgeber aus Stuttgart stecken mitten im Abstiegskampf und es droht die direkte Rückkehr in die zweite Liga. Zwar zeigte man sich in den letzten Wochen stark verbessert, aus der Gefahrenzone hat man sich aber noch lange nicht befreit. Gegen Frankfurt muss man auf Sieg spielen, um einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt machen zu können. Die Gäste spielen allerdings einen sehr guten Fußball und agieren extrem sicher. Die Stuttgarter werden es vor allem im Mittelfeld sehr schwer haben, sich durchzusetzen. Der Angriff der Hessen ist derweil brandgefährlich und nutzt jeden kleinsten Fehler konsequent aus. Die Siegesserie der Schwaben wird am Samstag reißen.

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