Julius Bergerhoff

Vorbericht zu SC Freiburg - Werder Bremen


In Freiburg heißt es Samstagnachmittag Abstiegskampf! Aus dem Norden reist Werder Bremen zu den Breisgauern, um wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Der SC will dies mit allen Mitteln verhindern. Anpfiff im Schwarzwald-Stadion ist um 15:30 Uhr.

Freiburg setzt auf Heimstärke

Auswärtsmannschaften haben es in dieser Spielzeit besonders schwer, wenn sie beim SC Freiburg ran müssen. Zuhause hat die Mannschaft von Coach Christian Streich nur eines seiner letzten 15 Spiele verloren. In der eigenen Arena hat der SC unter anderem Teams wie RB Leipzig (2:1) und Borussia Mönchengladbach (1:0) schlagen können. Wegen eines schwachen Bundesligaauftakts steht man dennoch in der unteren Region der Tabelle. Mit 25 Zählern belegt Freiburg Rang Zwölf, auf den Relegationsplatz sind es noch fünf Punkte Vorsprung. Besonders wacklig präsentiert sich der SC in der Rückwärtsbewegung. Die 37 kassierten Gegentore sind der zweitschwächste Wert der Bundesliga. Außerdem konnte man nur 23 Mal den Ball im gegnerischen Kasten unterbringen. Die Hoffnungen der Breisgauer liegen besonders auf einem Ex-Werderaner: Nils Petersen ist der Mann, der sich um das Toreschießen kümmert. Mit zehn Buden ist er der mit Abstand erfolgreichste Schütze Freiburgs. Im Jahr war der 1,88-Stürmer für 2,8 Millionen Euro von der Weser nach Baden-Württemberg gewechselt. Gegen seine alte Liebe will Petersen sein neues zu Hause zum Jubeln bringen.

Bremen kann kurz Luft holen

Ein ruhiger Saisonabschluss steht Grün-Weiß definitiv nicht bevor. Werder Bremen befindet sich mitten im Kampf um den Klassenerhalt, kann nach dem letzten Spieltag aber kurz nach Luft schnappen. Im Weserstadion gastierte am vergangenen Wochenende der VfL Wolfsburg, der mit einer 1:3-Niederlage wieder nach Hause geschickt wurde. Da Mainz gleichzeitig eine 2:4-Klatsche gegen Hoffenheim kassierte, befindet sich der Karnevalsverein nun auf dem Relegationsplatz (20 Punkte), während Werder mit 23 Zählern auf Position 15 rangiert. Gegessen ist im Abstiegskampf jedoch noch überhaupt nichts, in Freiburg steht Bremen erneut unter Zugzwang. Auch bei den Werderaner steht ein ehemaliger Spieler des kommenden Kontrahenten im Sturm: Max Kruse wurde 2012 vom SC Freiburg für 500.000 Euro verpflichtet und in der darauffolgenden Saison für 2,5 Millionen an Borussia Mönchengladbach verkauft. In Bremen ist Kruse derzeit einer der wichtigsten Spieler und holt sich regelmäßig die Bestbewertung ab. Mit fünf Treffern führt er die Torschützenliste der Norddeutschen an.

Direkter Vergleich

Von den letzten sechs direkten Aufeinandertreffen konnten die Gäste die Hälfte für sich entscheiden. Zwei Mal spielte man remis, einmal gewann Freiburg.

Fazit

Für beide Mannschaften steht in dieser Saison noch einiges auf dem Spiel: Bremen steckt bereits mitten drin, die Gastgeber wollen nicht in den unmittelbaren Abstiegskampf geraten. Deshalb sind beide Kontrahenten unter Zugzwang, werden also versuchen ihr Spiel durchzudrücken. Somit können in der Defensive Lücken entstehen, die effektiv genutzt für Treffer sorgen.

Werde Bonusspieler
Tägliche Wett-Tipps von Experten!


Zurück

Die neusten Tipps

Vorschau zum Mittwoch

Vorschau zum Sonntag

Vorschau zum Freitag

Vorschau zum Mittwoch

Vorschau zum Mittwoch