Julius Bergerhoff

Vorbericht zu FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg


Freitagabend heißt es in der Bundesliga Abstiegskampf pur: der FSV Mainz empfängt in der Opel Arena den VfL Wolfsburg. In der Tabelle trennt die Teams nur ein Punkt – die Gäste haben die Nase noch etwas weiter vorne. Angepfiffen wird um 20:30 Uhr.

Mainz nach Erfolgserlebnis im Aufschwung?

Am vergangenen Spieltag konnte 05 wieder für Hoffnung sorgen: in Berlin holte man einen überzeugenden 2:0-Auswärtssieg gegen Hertha BSC. Der schwedische Stürmer Robin Quaison sorgte mit seinem Doppelpack für die ersten drei Punkte seit fünf Partien. Somit konnte der "Karnevalsverein" sich ein wenig von den letzten beiden Rängen absetzten, mit 23 Punkten belegt man Relegationsplatz 16. Die Bilanz unter Coach Sandro Schwarz lässt also noch zu wünschen übrig, in Berlin waren spielerische Verbesserungen aber deutlich sichtbar. Besonders die Tatsache, dass kein einziger Treffer kassiert wurde, stimmte Verein und Fans glücklich, denn: in der Bundesliga kassierte Mainz in dieser Saison bereits 41 Gegentreffer – nur der FC Köln musste einmal häufiger den Ball aus den eigenen Maschen holen. Zu Hause hatte man in den letzten vier Partien mindestens zwei Tore hinnehmen müssen, gegen Hoffenheim und Frankfurt waren es zusammenaddiert sieben Gegentreffer. In der Offensive waren die Rheinhessen hingegen nur 28 Mal erfolgreich. Mit sechs Toren ist Yoshinori Muto der erfolgreichste Schütze des Teams.

Bringt Labbadia die Rettung?

Kurz nach der 1:2-Niederlage gegen Bayern München zog Wolfsburgs Ex-Coach Martin Schmidt die Reißleine: der Schweizer trat von seinem Trainerposten beim VfL mit sofortiger Wirkung zurück. Die Vereinsführung stimmte dem Rücktritt nach langer Diskussion mit ihrem auserkorenen Wunschtrainer zu und sorgte sofort für einen neuen Mann auf der Bank der Wölfe: Bruno Labbadia. Der deutsche Coach hat bereits Erfahrungen mit dem Abstiegskampf. Unter anderem brachte er dem HSV 2014/2015 in die Relegationsspiele gegen Karlsruhe, die die Hamburger für sich entscheiden konnten. In Wolfsburg erwartet Labbadia eine Mannschaft, die ihre letzten drei Partien allesamt verloren hat: auf Schalke (0:1), bei Abstiegskandidat Bremen (1:3) und zu Hause gegen den Rekordmeister aus München (1:2). Mit 24 Punkten befinden sich die Wölfe gerade noch vor den Abstiegsrängen. Noch ist es Platz 14 – Bremen und Mainz (jeweils punktgleich, ein Zähler weniger) sind aber nur einen Katzensprung entfernt.

Direkter Vergleich

Die letzten vier Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften endeten allesamt in einem Unentschieden. In den letzten acht Heimspielen der Mainzer gegen den VfL sind unter 2,5 Treffer gefallen.

Fazit

In diesem Abstiegsknaller liegen die Nerven blank. Beide Teams stehen unter immensem Druck, eine Niederlage muss ausgeschlossen sein. Dementsprechend ist eine defensiv-lastige Partie zu erwarten, in der Treffer eher Mangelware sein dürften.

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