Hans Görlinger

Vorbericht zu Bor. Dortmund - Hamburger SV


Am Samstagnachmittag darf Neuzugang Batshuayi gegen den HSV sein Heim- Debüt für Borussia Dortmund geben. Anpfiff im Signal Iduna Park um 15:30 Uhr.

„Batman“ Michy Batshuayi belebt Borussia Dortmund

Aufatmen bei Schwarz-Gelb. Das Theater um Aubameyang hat endlich ein Ende gefunden. Matchwinner am vergangenen Spieltag war die Neuverpflichtung vom FC Chelsea London, Michy Batshuayi. Mit 2 Treffern und einem Assist gelang ihm beim 3:2-Auswärtssieg in Köln ein Einstand nach Maß. Auch der zuletzt unter starker Kritik stehende André Schürrle konnte gegen den „Effzeh“ nicht nur mit dem Siegtor glänzen. Man hatte den Eindruck, als würde die Chemie zwischen den beiden Offensivakteuren stimmen, auch wegen der Spielweise des neuen Mannes. „Er versucht mehr entgegen zu kommen, mehr im Spiel zu sein, den Ball klatschen zu lassen, Doppelpässe zu spielen“, erklärt Schürrle. Die Offensive des BVB macht Lust auf mehr. Bei aller Euphorie ist jedoch zu beachten, dass selbst gegen den Abstiegskandidaten Köln 3 Tore notwendig waren, um den Sieg letztlich einzufahren. Besorgniserregend vor allen Dingen die Leistungen in der Abwehr, allen voran die von Schlussmann Bürki. In den letzten 9 Liga-Spielen musste der Schweizer insgesamt 12 Mal hinter sich fassen. Auch gegen Köln kosteten 2 Fehlgriffe des Torhüters beinahe den Sieg.

Der große Trainer- Effekt blieb aus

Beim Hamburger Sportverein hingegen durfte man sich mit einem Unentschieden trotz katastrophalem Auftritt beim Tabellenzehnten Hannover zufriedengeben. Aus dem Spiel heraus gelang der Elf von Bernd Hollerbach, wenig bis gar nichts. Bezeichnend, dass eine Standardsituation zum Ausgleich durch Kostic verhalf. Und so bleibt der Rückstand des Traditionsvereins auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz bei 3 Zählern. Nun heißt es gegen die Dortmunder nicht unter die Räder zu geraten und mit ein wenig Glück vielleicht sogar erneut als Außenseiter, wie vor zwei Spieltagen in Leipzig bei RB, einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf zu ergaunern. Immerhin: Seit Hollerbachs Amtsantritt ist die Mannschaft zwar sieglos aber ungeschlagen.

Direkter Vergleich

Wenig verwunderlich ist die Bilanz von Schwarz-Gelb gegen den HSV. Die letzten 4 Aufeinandertreffen konnte man deutlich für sich entscheiden- Jeweils mit 3 Toren Unterschied.

Fazit

Der BVB geht, wie so oft vor heimischer Kulisse, als klarer Favorit ins Spiel gegen den abstiegsgefährdeten HSV. Es bleibt abzuwarten, ob es den Dortmundern gelingt sich in einen Rausch zu spielen und die Hamburger hoch aus dem Signal Iduna Park zu schießen. Der HSV jedenfalls, hat bereits dreimal in der laufenden Spielzeit mit 3 Gegentoren verloren. Unter anderem ging das Hinspiel in der Hansestadt mit 0:3 aus.


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