Henrik Zinn

Vorbericht zu Stade Rennes - Paris SG


Die Erstrundenaufgabe könnte für Stade Rennes nicht schwerer sein, denn am Sonntag ist der Primus aus Paris zu Gast im heimischen Roazhon Park. Jeder rechnet mit einem Sieg der Hauptstädter, doch Rennes will seine Chancen nutzen und PSG ins Wanken bringen. Anpfiff ist um 21:00 Uhr.

Rennes spielt ohne Druck

Wenn die Truppe aus Rennes einen Vorteil gegenüber Paris hat, dann ist es der, dass man ohne jeglichen Druck aufspielen kann. Keiner glaubt an ein Weiterkommen des Teams von Sabri Lamouchi, doch genau diese Außenseiterrolle will man ausnutzen. Wenn man sich die bisherige Saison anschaut, ist es auch verständlich, dass man mit viel Selbstbewusstsein auftritt, denn nach 19 Ligaspielen steht man mit 25 Punkten auf einem guten 9. Tabellenplatz. Vor der Saison zählte Rennes zum erweiterten Abstiegskreis, nun ist man auf dem besten Weg den Klassenerhalt frühzeitig einzutüten. Herzstück des Teams ist die Offensive, allen voran der Tunesier Wahbi Khazri ist für Rennes unverzichtbar. Mit 6 Toren in erst 11 Einsätzen ist er der absolute Topscorer, die Rückkehr nach seine Verletzung hat das Team zweifelsohne belebt. Sein Einsatz ist aktuell von noch größerer Bedeutung, da Starspieler Ismaila Sarr (Marktwert: 13 Millionen) aufgrund eines Sehnenrisses auf unbestimmte Zeit ausfällt. Mehr Probleme hat man in der eigenen Defensive, die bislang 26 Gegentreffer sind aber keinesfalls dramatisch. Wenn man bedenkt, dass die Innenverteidigung aus zwei U 23-Spielern besteht, ist der Defensivverbund sogar recht stabil. Gegen vermeintlich bessere Gegner tut man sich jedoch extrem schwer, die Unerfahrenheit der Spieler (Durchschnitt 24,7 Jahre) spielt da natürlich auch eine Rolle.

Paris will den Pokal

Die Ziele der Pariser sind hoch, am Ende der Saison soll das Tripple stehen. In der Liga läuft zumindest schon einmal alles nach Plan, man führt die Tabelle mit 9 Punkten Vorsprung an und ist auf dem besten Weg zur 7. Meisterschaft. Auch in der Königsklasse hat man die Gruppenphase unbeschadet überstanden, nun soll auch ein erfolgreicher Einstand im Coupe de France her. Logischerweise rechnen alle mit einem Turniersieg des Hauptstadtclubs, angesichts der bisher gezeigten Leistungen ist diese Annahme auch völlig berechtigt. An erster Stelle ist natürlich das Trio Cavani/Neymar/Mbappé zu nennen, die allein in der Liga schon an 59 Toren direkt beteiligt waren. Ein überirdischer Wert, kein Wunder also, dass Trainer Unai Emery solch hohe Ambitionen hat. Doch auch in der Defensive muss man sich nichts Vormachen, 15 Gegentreffer in 19 Spielen sind ein guter Wert. Zum Jahresende hin ließ jedoch die Konzentration der Abwehrspieler etwas nach (4 Gegentore in den letzten 3 Spielen), es ist nun die Aufgabe des Trainerstabs, die Motivation hoch zu halten.

Direkter Vergleich

Die letzten 7 Spiele konnte Paris SG allesamt gewinnen und erzielte in 4 Duellen jeweils 4 Treffer. So war es auch im Hinspiel der laufenden Saison, als man Rennes die bisher höchste Saison-Heimniederlage (1:4) zufügte.

Fazit

Für die Gastgeber aus Rennes ist es wohl das Spiel des Jahres und man hat die einmalige Gelegenheit, international für Aufsehen zu sorgen. Man kann davon ausgehen, dass der Underdog alles nach vorne werfen wird und die Pariser so lange wie möglich beschäftigen will. PSG hat allerdings des Öfteren gezeigt, dass selbst eine einzige Chance zum Siegen ausreicht. Darüber hinaus ist die individuelle Klasse der Akteure weitaus besser, sodass dem Weiterkommen der Gäste eigentlich nichts im Weg steht.


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